Tolle Verkehrspolitik einer „Klimastadt“ – Bremerhavener SPD und CDU weiter auf dem Holzweg…

22. März 2019

Seestadtpresse Bremerhaven – In der „Klimastadt“ Bremerhaven wird die Verkehrspolitik weiterhin durch das Autofahren dominiert.

Beispiel Kennedybrücke: Für Autos ist bald alles nagelneu gemacht – Radfahrer müssen sich auf dem Fußweg mit den bevorrechtigten Fußgängern einigen…

Radfahrer können selbstverständlich regelkonform auf der Straße fahren und sich dort gegen die Verkehrsregeln von desinformierten Autofahrern ANHUPEN lassen!

Die Nordsee-Zeitung vom 22. März 2019 titelt:

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Die verkehrspolitische Dumpfbackigkeit der Bremerhavener CDU ist bekannt, aber unsere sozialdemokratischen  Schnarchnasen hätten vielleicht zwischendurch doch mal aufwachen können…


SPD möchte offensichtlich unter 10 Prozent kommen… Oder was?

22. März 2019

Geheime Dokumente: Barley geht gegen Umwelthilfe vor.

Sven Giegold
22. MÄRZ 2019 —
Liebe Unterstützerinnen & Unterstützer!
Die Tageszeitung hat aus geheimen Protokollen aufgedeckt: Katharina Barleys Justizministerium versucht die Deutsche Umwelthilfe im EU-Recht zu schwächen. Sie soll keine neuen Klagerechte bekommen. Bitte verbreitet den taz-artikel und werbt für unsere Petition!
Neue EU-Richtlinie: Bleibt die Umwelthilfe außen vor?

http://www.taz.de/Neue-EU-Richtlinie/!5579542/


Parteilichkeit der Nordsee-Zeitung? – Merkwürdiger Akzent…

13. Dezember 2016

Seestadtpresse Bremerhaven – Aufmerksame Leserinnen und Leser der Seestadtpresse berichten gelegentlich, was ihnen bei der täglichen Zeitungslektüre auffällt. Hier ein Beispiel: Am 7. Dezember 2016 berichtete buten un binnen am 7.12.16 über den Untersuchungsausschuss zum Sozialbetrug in Bremerhaven.

imageZu Wort kommt der Vorsitzende dieses Ausschusses, und der heißt Nelson Janßen von der Partei Die Linke.

Einen Tag später berichtet die Nordsee-Zeitung über die Angelegenheit, aber da kommt nicht der Vorsitzende zu Wort, sondern sein Stellvertreter. Der heißt Thomas vom Bruch und ist Mitglied der CDU.imageDagegen bezieht sich der Weser-Kurier vom 8. Dezember 2016 korrekt auf den Vorsitzenden des Ausschusses.

imageIn der taz Bremen am 9. Dezember 2012 dasselbe korrekte Bild:

imageWarum bezieht sich die Nordsee-Zeitung auf den CDU-Mann, obwohl er der stellvertretende Ausschussvorsitzende ist? Liegt es daran, dass der Vorsitzende der Partei Die Linke angehört?

Ganz gewiss, das sind Kleinigkeiten. Aber genau diese Kleinigkeiten setzen Akzente in der Berichterstattung und formen mit an unserem Bild der Politik und der besonders aktiven Politiker.

Nicht immer fallen solche klammheimlichen Akzentsetzungen auf.

Schade eigentlich, denn daraus ist eine Menge über Medien zu lernen.


Merkwürdige Beratertätigkeit von Jörg Schulz – Weser-Kurier berichtet ausführlich, Nordsee-Zeitung nicht…

9. Dezember 2016

Seestadtpress Bremerhaven – Der Bericht liegt schon ein wenig zurück, aber seitdem ist mir nichts Neues in die Finger gekommen. „Bekannte Berater“ lautete die Überschrift im WK. Berichtet wurde, dass Jörg Schulz und der frühere Senator Jens Eckhoff sich als Berater von Mediterraneo-Albrecht betätigen.

imageDie Irritation des Weser-Kurier ist nicht zu überhören, wenn er mitteilt, dass die Verhandlungen zum Verkauf des Haven Höövt in Vegesack für Albrechts AVW AG durch den „Bremer CDU-Politiker Jens Eckhoff und den Bremerhavener Anwalt Jörg Schulz“ geführt werden.

Weiter: „Eckhoff sieht keinen Konflikt darin, Vorsitzender des Bremer Haushalts- und Finanzausschusses einerseits zu sein und andererseits das AVW-Projekt zu begleiten.“

Letzter Absatz im Weser-Kurier vom 4. November 2016: „Am 27. März 2003 ist in Vegesack das Einkaufszentrum Haven Höövt eröffnet worden. Wenige Wochen später wurde Jens Eckhoff Bausenator in Bremen und blieb es bis 2006. 2008 hat die AVW AG dann in Bremerhaven das Mediterraneo eröffnet. Oberbürgermeister war zu dieser Zeit: Jörg Schulz.“

Wenn ich nichts übersehen habe, war in der Nordsee-Zeitung noch nichts über diese Merkwürdigkeit zu lesen.

Meine Frage: Ob solche geschäftlichen Verknüpfungen und Verwicklungen zu dem schlechten Ansehen von Politikern in der Öffentlichkeit beitragen können?

 

 


Verfälschte Ausbildungsstatistik in Bremen und ein sehenswerter verbaler Eiertanz von Senator Martin Günthner…

7. Dezember 2016

Seestadtpresse Bremerhaven – Wer den Beitrag von buten un binnen über die verfälschte Ausbildungsstatistik in Bremen verpasst hat, sollte unten noch einmal klicken.

Es gibt schon unglaubliche Dreistigkeiten in unseren Behörden und Ämtern!

Und der Senator setzt an Dreistigkeit noch einen drauf.

Martin Günthner als peinlicher verbaler Eiertänzer, der vom Moderator zwar vorsichtig bedrängelt wird, aber leider nicht die verdiente Klatsche bekommt…

Beitrag buten un binnen vom 7. Dezember 2016


Vergitterter Freilaufkanal am Weserdeich ärgert seit Monaten Einheimische und Touristen – Vorgeschobene Sicherheitsgründe…

5. Dezember 2016

Seestadtpresse Bremerhaven – Vor fast vier Monaten (!) berichtete die Nordsee-Zeitung unter der merkwürdigen Überschrift „Gefährlicher Weg übers Wasser“ über den abgesperrten Zugang zum Freilaufkanal am Weserdeich. Die Verantwortlichen wollten „bald“ beraten, wie der Steg wieder freigegeben werden könnte. Aber das Gitter steht – ohne irgendeinen Hinweis – bis heute am Weserdeich.

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Gebaut wurde diese Anlage vor rund 15 Jahren! In all diesen Jahren war der Steg frei zugänglich. Er wurde von Einheimischen und Touristen gerne genutzt, um die Nase noch ein wenig weiter in den Wind über der Weser zu halten.

Jetzt – also nach 15 Jahren – entdeckt die Hafengesellschaft Bremenports, dass sie die Öffentlichkeit ahnungslos in höchste Gefahr geschickt hatte.

„Wer hier ins Wasser fällt, setzt sich wegen der starken Strömung der Weser einem tödlichen Risiko aus“, stellte im August der Bremenports-Sprecher urplötzlich fest.

Was war geschehen?  Das muss man sich mal vorstelen: Jugendliche waren doch tatsächlich auf dem Geländer herum geklettert!

Es ist unglaublich, mit welcher Dickfelligkeit Behörden agieren dürfen, ohne dass ihnen einer in die Parade fährt.

Wenn solche Kaliber von „Sicherheitsbedenken“ ausreichen, dann müsste auch sämtlicher Schiffsverkehr auf dem Wasser sofort eingestellt werden.

Schließlich geht jeder ein „tödliches Risiko“ ein, wenn er ins Wasser fällt…


„Straßen sind für Autos da“ – Immer wieder die falsche Leitlinie der Verkehrspolitik…

12. Februar 2016

Seestadtpresse Bremerhaven – Am Beispiel der Kreisstraße zwischen Flögeln und Bad Bederkesa schildert die Nordsee-Zeitung am 11. Februar 2016 die Probleme der Radfahrer: „Radfahrer… werden von Autofahrern häufig mit viel zu hohem Tempo und zu wenig Abstand passiert. Kommt dann noch Gegenverkehr, wird die Situation gefährlich“, heißt es sehr richtig in der NZ.

Genau: Zu hohes Tempo und zu geringer Abstand. Das sind die Probleme.

Aber die naheliegende Schlussfolgerung wird nicht gezogen. Das wäre geringeres Tempo und Einhalten des gesetzlich vorgeschriebenen Abstands von mindestens anderthalb Metern.

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In der (hier übrigens gegenüber Radfahrern durchaus wohlwollenden) Berichterstattung der Nordsee-Zeitung steht aber eine andere Schlussfolgerung: „Seit Jahrzehnten wird dort deshalb ein Radweg gefordert.“

Das passt exakt zur immer noch weithin gültigen Leitlinie unserer Verkehrspolitik: „Straßen sind für Autos da“ – die anderen Verkehrsteilnehmer müssen sich ihre Räume suchen und flüchten am besten auf irgendwelche Seitenstreifen.

Solange diese falsche Leitlinie wirkt, kann unsere Verkehrspolitik nicht in eine zukunftsweisende Richtung gehen.

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In der Nordsee-Zeitung vom 12. Februar 2016 gibt es erneut einen Hinweis auf den gesetzlich geforderten Sicherheitsabstand von anderthalb Metern. Vielen Autofahrern ist das offensichtlich völlig unbekannt oder völlig einerlei…

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