Bauarbeiten am Zubringer blockieren Weg auf dem Geestedeich: Geht das wirklich nicht anders?

1. September 2014

Seestadtpresse Bremerhaven – Am Autobahnzubringer Grimsbystraße wird zur Zeit gebaut – laut Ankündigung noch über mehrere Monate. Wie mittlerweile üblich bei solchen Baustellen, startet alles mit dem Rundum-Absperren der Baustelle. Die Erfahrungen zeigen, dass nach dem Absperren oftmals längere Zeit gar nichts passiert.

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Besonders ärgerlich ist es, wenn durch die Absperrung Wege blockiert werden, die möglicherweise bei etwas mehr Sorgfalt im Detail offen bleiben könnten. Auch dafür gab es nicht nur in Bremerhaven in der Vergangenheit zahlreiche Beispiele.

An der Baustelle Grimsbystraße ist mir aufgefallen, dass der Weg für Fußgänger und Radfahrer auf dem Geestedeich zwischen Marineschule und Grimsbystraße schon seit einiger Zeit abgeriegelt ist, und zwar sowohl in Höhe Wiesenstraße als auch an der Grimsbystraße.

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Für Fußgänger und Radfahrer aus Richtung Süden hat das unangenehme Folgen: Sie müssen zurück zur Stresemannstraße, müssen sie überqueren und am Rande des Autoverkehrs bis zur Geestebrücke fahren, um dort die Stresemannstraße wieder zu überqueren und auf ruhigere Wege zu gelangen.

Sicher ist: Bis zum jetzigen Zeitpunkt hätte dieser angenehme Weg offen bleiben können – wenn denn die Verantwortlichen nur ein wenig nachgedacht hätten.

Vielleicht könnte er sogar während der gesamten Bauzeit offen bleiben, weil dazu nur ein kleines Stück Fuß- und Radweg an der Ausfahrt von der Grimsbystraße gesichert werden müsste.

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Arbeitsbeschaffung beim Wegebau in Bremerhaven – Beschädigung und Reparatur aus einer Hand…

23. April 2013

Seestadtpresse Bremerhaven – Ab und zu fällt mir ein Kuriosum auf, das meiner Meinung nach zu einem großen Teil vermieden werden könnte: Es geht um die Beschädigung von Wander- und Radwegen durch diejenigen, die eigentlich für die Pflege und Unterhaltung genau dieser Wege zuständig sind.

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Selbstverständlich geht gelegentlich an der Benutzung eines Fahrzeugs kein Weg vorbei. Aber das darf der permanenten Arbeitsbeschaffung nicht Tür und Tor öffnen.

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Folglich meine ich, dass über den Einsatz von Fahrzeugen bei der Instandhaltung von Fuß- und Radwegen viel sorgfältiger nachgedacht werden muss, als das bisher der Fall ist.

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Denn nur durch Fußgänger und Radfahrer werden keine Wege beschädigt. Das können nur die motorisierten Reparateure in unbedachter Eigenarbeit zustande bringen.