Nordwest-Zeitung steigert Profite durch billige Leiharbeit und billige Volontäre – So berichtet jedenfalls das NDR-Medienmagazin“Zapp“…

7. Juni 2012

Seestadtpresse Bremerhaven – Regionale Medien sind unverzichtbar, weil sie nahe am Geschehen einer Stadt oder der Region sind. Allerdings entsteht durch ein regionales Medienmonopol auch eine Gefahr, dass ohnehin schon laute Stimmen wie die der Unternehmerschaft noch weiter verstärkt werden.

Hinzu kommt auch die regionale Monopolstellung als Arbeitgeber für Journalisten.

Wenn das NDR-Medienmagazin >>>„Zapp“ am 6. Juni 2012 korrekt berichtet, sorgt eine gierige Verlagsleitung beispielsweise bei der Oldenburger Nordwest-Zeitung für äußerst negative Bedingungen. Laut „Zapp“ werden dort billigere Leiharbeiter und ohnehin billige Volontäre eingesetzt, um mehr Geld in die Kassen zu spülen.

Von unserer Bremerhavener Nordsee-Zeitung sind mir üble Tricksereien mit Leiharbeitern aktuell nicht bekannt. Volontäre werden auch hier beschäftigt, weil das zur Ausbildung von Journalisten gehört. Ob die sich wie ihre Kolleginnen und Kollegen bei der Nordwest-Zeitung ebenfalls ausgeplündert fühlen, weiß ich nicht. Angesichts der schwierigen beruflichen Lage der jungen Leute dürfte dazu in der Regel auch nicht allzu viel zu erfahren sein.

Über freie Mitarbeiter bei der Nordsee-Zeitung gab es in der Vergangenheit immer wieder mal Berichte über kuriose Zustände. Da wurde beispielsweise einmal jemand längere Zeit „suspendiert“, weil er den Namen des Verlegers nicht korrekt geschrieben hatte. Beim Sonntagsjournal soll jemand rausgeflogen sein, weil sich die Verlegerin aus dubiosen Gründen über ihn geärgert hatte… Nun ja.

Neuigkeiten auf diesem Feld habe ich nicht zu vermelden. Falls ich Hinweise bekommen sollte, bin ich gerne bereit, mit meiner Bloggerei für ein Fitzelchen an Öffentlichkeit zu sorgen.

 

 


NDR-Medienmagazin „Zapp“ warnt vor offensichtlich betrügerischer Masche beim Magazin „Landspiegel“…

2. Februar 2012

Seestadtpresse Bremerhaven – Man erwartet es in heutigen Deregulierungszeiten kaum noch anders und darf leider viel zu oft sicher sein, dass manche Unternehmen dreist die Arbeitskraft ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausplündern.

Und trotzdem hofft der Mensch bis zum Schluss…

Das NDR-Medienmagazin „Zapp“ führt in seiner >>>Ausgabe vom 1. Februar 2012 vor, dass selbst solche in Mode gekommenen Magazine wie „Landspiegel“ durch gekonnte Jonglage mit Firmengründungen und Firmenpleiten offensichtlich betrügerisch mit ihren Autorinnen und Autoren umgehen.

Man möge dies bei seinen Konsumgewohnheiten mehr und mehr beachten, meine ich.

Und noch etwas: Interessant ist in der aktuellen Zapp-Ausgabe auch ein Beitrag über den ebenso offensichtlich betrügerischen Umgang der deutschen Kultusminister mit den Daten der Pisa-Untersuchungen. Interessenten sollten >>>an dieser Stelle einfach mal klicken.


Jahrzehntelange gezielte Blindheit kennzeichnet die deutsche Politik im Umgang mit dem Rechtsextremismus – Interessantes von „Zapp“ und Schorlau…

26. Januar 2012

Seestadtpresse Bremerhaven – Wer das Trauerspiel des deutschen Umgangs mit dem Rechtsextremismus verfolgt hat, findet im >>>NDR-Medienmagazin „Zapp“ vom 25. Januar 2012 eine interessante weitere Facette.

Dort wird eine ehrgeizige konservative Familienministerin vorgestellt, deren Interesse an der Bekämpfung des Rechtsextremismus offensichtlich nur aus den aktuell damit verbundenen Karriere-Chancen erwächst.

Die unglaubliche Mordserie der sogenannten „Zwickauer Zelle“ lässt sich wohl doch nicht mehr so einfach unter den vom Verfassungsschutz großzügig rechtsgestrickten Teppich kehren…

Wer etwas mehr über den tatsächlichen Umgang mit dem Rechtsextremismus in den vergangenen Jahrzehnte erfahren will, dem sei Wolfgang Schorlaus Buch „Das München-Komplott“ mit Nachdruck empfohlen.

Es beleuchtet die Hintergründe des blutigen Anschlags auf das Münchener Oktoberfest am 26. September 1980. Das Buch ist leicht und spannend zu lesen, und es rückt noch einmal eine rabenschwarze Seite unserer politischen Alltäglichkeiten in den Blick.

Auf der >>>Webseite des Autors Wolfgang Schorlau gibt es außer den Hinweisen auf seine Bücher und den Leseproben auch eine Menge zusätzlicher Materialien zu den jeweils behandelten Problemen. Das gilt auch für das Münchener Attentat.