„Wieder Krieg in Europa? – Nicht in unserem Namen!“ – Wichtiger Aufruf zur aktuellen Lage…


Seestadtpresse Bremerhaven – Der Aufruf gegen die bedenkenlose Propagierung militärischer Konfrontationen in Europa ist meiner Ansicht nach sehr bemerkenswert.Wie die angehängte Namenliste zeigt, wurde er inzwischen von einer bunten Reihe bekannter Persönlichkeiten unterzeichnet, u.a. von Georg Schramm, Burkhard Hirsch und Antje Vollmer. Auffällig ist, dass der Aufruf in den deutschen Medien nur wenig Beachtung gefunden hat. Wer den Aufruf unterschreiben will, kann hier klicken.

„Wieder Krieg in Europa? Nicht in unserem Namen!

Niemand will Krieg. Aber Nordamerika, die Europäische Union und Russland treiben unausweichlich auf ihn zu, wenn sie der unheilvollen Spirale aus Drohung und Gegendrohung nicht endlich Einhalt gebieten. Alle Europäer, Russland eingeschlossen, tragen gemeinsam die Verantwortung für Frieden und Sicherheit. Nur wer dieses Ziel nicht aus den Augen verliert, vermeidet Irrwege.
Der Ukraine-Konflikt zeigt: Die Sucht nach Macht und Vorherrschaft ist nicht überwunden. 1990, am Ende des Kalten Krieges, durften wir alle darauf hoffen. Aber die Erfolge der Entspannungspolitik und der friedlichen Revolutionen haben schläfrig und unvorsichtig gemacht. In Ost und West gleichermaßen. Bei Amerikanern, Europäern und Russen ist der Leitgedanke, Krieg aus ihrem Verhältnis dauerhaft zu verbannen, verloren gegangen. Anders ist die für Russland bedrohlich wirkende Ausdehnung des Westens nach Osten ohne gleichzeitige Vertiefung der Zusammenarbeit mit Moskau, wie auch die völkerrechtswidrige Annexion der Krim durch Putin, nicht zu erklären.
In diesem Moment großer Gefahr für den Kontinent trägt Deutschland besondere Verantwortung für die Bewahrung des Friedens. Ohne die Versöhnungsbereitschaft der Menschen Russlands, ohne die Weitsicht von Michael Gorbatschow, ohne die Unterstützung unserer westlichen Verbündeten und ohne das umsichtige Handeln der damaligen Bundesregierung wäre die Spaltung Europas nicht überwunden worden. Die deutsche Einheit friedlich zu ermöglichen, war eine große, von Vernunft geprägte Geste der Siegermächte. Eine Entscheidung von historischer Dimension. Aus der überwundenen Teilung sollte eine tragfähige europäische Friedens- und Sicherheitsordnung von Vancouver bis Wladiwostok erwachsen, wie sie von allen 35 Staats- und Regierungschefs der KSZE-Mitgliedsstaaten im November 1990 in der „Pariser Charta für ein neues Europa“ vereinbart worden war. Auf der Grundlage gemeinsam festgelegter Prinzipien und erster konkreter Maßnahmen sollte ein „Gemeinsames Europäisches Haus“ errichtet werden, in dem alle beteiligten Staaten gleiche Sicherheit erfahren sollten. Dieses Ziel der Nachkriegspolitik ist bis heute nicht eingelöst. Die Menschen in Europa müssen wieder Angst haben.

Wir, die Unterzeichner, appellieren an die Bundesregierung,

ihrer Verantwortung für den Frieden in Europa gerecht zu werden. Wir brauchen eine neue Entspannungspolitik für Europa. Das geht nur auf der Grundlage gleicher Sicherheit für alle und mit gleichberechtigten, gegenseitig geachteten Partnern. Die deutsche Regierung geht keinen Sonderweg, wenn sie in dieser verfahrenen Situation auch weiterhin zur Besonnenheit und zum Dialog mit Russland aufruft. Das Sicherheitsbedürfnis der Russen ist so legitim und ausgeprägt wie das der Deutschen, der Polen, der Balten und der Ukrainer.
Wir dürfen Russland nicht aus Europa hinausdrängen. Das wäre unhistorisch, unvernünftig und gefährlich für den Frieden. Seit dem Wiener Kongress 1814 gehört Russland zu den anerkannten Gestaltungsmächten Europas. Alle, die versucht haben, das gewaltsam zu ändern, sind blutig gescheitert – zuletzt das größenwahnsinnige Hitler-Deutschland, das 1941 mordend auszog, auch Russland zu unterwerfen.

Wir appellieren an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages,

als vom Volk beauftragte Politiker, dem Ernst der Situation gerecht zu werden und aufmerksam auch über die Friedenspflicht der Bundesregierung zu wachen. Wer nur Feindbilder aufbaut und mit einseitigen Schuldzuweisungen hantiert, verschärft die Spannungen in einer Zeit, in der die Signale auf Entspannung stehen müssten. Einbinden statt ausschließen muss das Leitmotiv deutscher Politiker sein.

Wir appellieren an die Medien,

ihrer Pflicht zur vorurteilsfreien Berichterstattung überzeugender nachzukommen als bisher. Leitartikler und Kommentatoren dämonisieren ganze Völker, ohne deren Geschichte ausreichend zu würdigen. Jeder außenpolitisch versierte Journalist wird die Furcht der Russen verstehen, seit NATO-Mitglieder 2008 Georgien und die Ukraine einluden, Mitglieder im Bündnis zu werden. Es geht nicht um Putin. Staatenlenker kommen und gehen. Es geht um Europa. Es geht darum, den Menschen wieder die Angst vor Krieg zu nehmen. Dazu kann eine verantwortungsvolle, auf soliden Recherchen basierende Berichterstattung eine Menge beitragen.
Am 3. Oktober 1990, am Tag der Deutschen Einheit, sagte Bundespräsident Richard von Weizsäcker: „Der Kalte Krieg ist überwunden. Freiheit und Demokratie haben sich bald in allen Staaten durchgesetzt. … Nun können sie ihre Beziehungen so verdichten und institutionell absichern, dass daraus erstmals eine gemeinsame Lebens- und Friedensordnung werden kann. Für die Völker Europas beginnt damit ein grundlegend neues Kapitel in ihrer Geschichte. Sein Ziel ist eine gesamteuropäische Einigung. Es ist ein gewaltiges Ziel. Wir können es erreichen, aber wir können es auch verfehlen. Wir stehen vor der klaren Alternative, Europa zu einigen oder gemäß leidvollen historischen Beispielen wieder in nationalistische Gegensätze zurückzufallen.“
Bis zum Ukraine-Konflikt wähnten wir uns in Europa auf dem richtigen Weg. Richard von Weizsäckers Mahnung ist heute, ein Vierteljahrhundert später, aktueller denn je.

Die Unterzeichner

Mario Adorf, Schauspieler
Robert Antretter (Bundestagsabgeordneter a. D.)
Prof. Dr. Wilfried Bergmann (Vize – Präsident der Alma Mater Europaea)
Luitpold Prinz von Bayern (Königliche Holding und Lizenz KG)
Achim von Borries (Regisseur und Drehbuchautor)
Klaus Maria Brandauer (Schauspieler, Regisseur)
Dr. Eckhard Cordes (Vorsitzender Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft)
Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin (Bundesministerin der Justiz a.D.)
Ukraine-Krise: „Wieder Krieg in Europa? Nicht in unserem Namen!“
Eberhard Diepgen (ehemaliger Regierender Bürgermeister von Berlin)
Dr. Klaus von Dohnanyi (Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg)
Alexander van Dülmen (Vorstand A-Company Filmed Entertainment AG)
Stefan Dürr (Geschäftsführender Gesellschafter und CEO Ekosem-Agrar GmbH)
Dr. Erhard Eppler (Bundesminister für Entwicklung und Zusammenarbeit a.D.)
Prof. Dr. Dr. Heino Falcke (Propst i.R.)
Prof. Hans-Joachim Frey (Vorstandsvorsitzender Semper Opernball Dresden)
Pater Anselm Grün (Pater)
Sibylle Havemann (Berlin)
Dr. Roman Herzog (Bundespräsident a.D.)
Christoph Hein (Schriftsteller)
Dr. Dr. h.c. Burkhard Hirsch (Bundestagsvizepräsident a.D.)
Volker Hörner (Akademiedirektor i.R.)
Josef Jacobi (Biobauer)
Dr. Sigmund Jähn (ehemaliger Raumfahrer)
Uli Jörges (Journalist)
Prof. Dr. Dr. h.c. Margot Käßmann (ehemalige EKD Ratsvorsitzende und Bischöfin)
Dr. Andrea von Knoop (Moskau)
Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz (ehemalige Korrespondentin der ARD in Moskau)
Friedrich Küppersbusch (Journalist)
Vera Gräfin von Lehndorff (Künstlerin)
Irina Liebmann (Schriftstellerin)
Dr. h.c. Lothar de Maizière (Ministerpräsident a.D.)
Stephan Märki (Intendant des Theaters Bern)
Prof. Dr. Klaus Mangold (Chairman Mangold Consulting GmbH)
Reinhard und Hella Mey (Liedermacher)
Ruth Misselwitz (evangelische Pfarrerin Pankow)
Klaus Prömpers (Journalist)
Prof. Dr. Konrad Raiser (eh. Generalsekretär des Ökumenischen Weltrates der
Kirchen)
Jim Rakete (Fotograf)
Gerhard Rein (Journalist)
Michael Röskau (Ministerialdirigent a.D.)
Eugen Ruge (Schriftsteller)
Dr. h.c. Otto Schily (Bundesminister des Inneren a.D)
Dr. h.c. Friedrich Schorlemmer (ev. Theologe, Bürgerrechtler)
Georg Schramm (Kabarettist)
Gerhard Schröder (Bundeskanzler a.D.)
Philipp von Schulthess (Schauspieler)
Ingo Schulze (Schriftsteller)
Hanna Schygulla (Schauspielerin, Sängerin)
Dr. Dieter Spöri (Wirtschaftsminister a.D.)
Prof. Dr. Fulbert Steffensky (kath. Theologe)
Dr. Wolf-D. Stelzner (geschäftsführender Gesellschafter: WDS-Institut für Analysen
in Kulturen mbH)
Dr. Manfred Stolpe (Ministerpräsident a.D.)
Dr. Ernst-Jörg von Studnitz (Botschafter a.D.)
Prof. Dr. Walther Stützle (Staatssekretär der Verteidigung a.D.)
Prof. Dr. Christian R. Supthut (Vorstandsmitglied a.D. )
Prof. Dr. h.c. Horst Teltschik (ehemaliger Berater im Bundeskanzleramt für
Sicherheit und Außenpolitik)
Andres Veiel (Regisseur)
Dr. Hans-Jochen Vogel (Bundesminister der Justiz a.D.)
Dr. Antje Vollmer (Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages a.D.)
Bärbel Wartenberg-Potter (Bischöfin Lübeck a.D.)
Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker (Wissenschaftler)
Wim Wenders (Regisseur)
Hans-Eckardt Wenzel (Liedermacher)
Gerhard Wolf (Schriftsteller, Verleger)

Der Text wurde hier in der Fassung von ZEIT ONLINE 08.12.14 16:07 /
http://www.zeit.de/politik/2014-12/aufruf-russland-dialog übernommen.

Eine Antwort zu „Wieder Krieg in Europa? – Nicht in unserem Namen!“ – Wichtiger Aufruf zur aktuellen Lage…

  1. Sascha sagt:

    „Gegen-Aufruf“ im Ukraine-Konflikt Osteuropa-Experten sehen Russland als Aggressor:
    http://www.tagesspiegel.de/politik/gegen-aufruf-im-ukraine-konflikt-osteuropa-experten-sehen-russland-als-aggressor/11105530.html

    Die Unterzeichner:

    Sabine Adler, Deutschlandradio Warschau

    Hannes Adomeit, ehemals Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin

    Vera Ammer, Memorial Deutschland, Berlin

    Martin Aust, Ludwig-Maximilians-Universität München

    Klaus Bachmann, Sozial- und Geisteswissenschaftliche Universität Warschau

    Mariano Barbato, Universität Passau

    Marieluise Beck, Deutscher Bundestag, Berlin

    Klaus Bednarz, ehemals ARD-Büro Moskau

    Jan-Claas Behrends, Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam

    Timm Beichelt, Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder

    Tilman Berger, Eberhard-Karls-Universität Tübingen

    Dietrich Beyrau, Eberhard-Karls-Universität Tübingen

    Florian Bieber, Karl-Franzens-Universität Graz

    Katrin Boeckh, Institut für Ost- und Südosteuropaforschung, Regensburg

    Tim Bohse, Deutsch-Russischer Austausch, Berlin

    Falk Bomsdorf, ehemals Friedrich-Naumann-Stiftung, Moskau

    Hans-Jürgen Bömelburg, Justus-Liebig-Universität Gießen

    Thomas Bremer, Westfälische Wilhelms-Universität Münster

    Ulf Brunnbauer, Universität Regensburg

    Karsten Brüggemann, Universität Tallinn

    Timm Büchner, Integrate Climate UG, Berlin

    Lars Bünger, Libereco – Partnership for Human Rights, Zürich

    Viola von Cramon-Taubadel, Grüne Osteuropa-Plattform, Göttingen

    Claudia Dathe, Eberhard-Karls-Universität Tübingen

    Andreas Decker, Memorial Deutschland, München

    Klaus-Helge Donath, „Die Tageszeitung“, Moskau

    Heike Dörrenbächer, ehemals Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde, Berlin

    Gesine Drews-Sylla, Eberhard-Karls-Universität Tübingen

    Wolfgang Eichwede, ehemals Universität Bremen

    Tobias Ernst, Fachübersetzer Russisch / Ukrainisch, Stuttgart

    Liana Fix, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik, Berlin

    Tobias Flessenkemper, Südosteuropa-Gesellschaft, Nizza

    Jörg Forbrig, German Marshall Fund of the United States, Berlin

    Annette Freyberg-Inan, Technische Universität Darmstadt

    Helmut Frick, ehemals Auswärtiges Amt, Berlin

    Juliane Fürst, Universität Bristol

    Mischa Gabowitsch, Einstein Forum, Potsdam

    Caroline von Gall, Universität zu Köln

    Klaus Gestwa, Eberhard-Karls-Universität Tübingen

    Christoph Giesel, Friedrich-Schiller-Universität Jena

    Luciano Gloor, Kulturprogramm der „Östlichen Partnerschaft“, Kiew

    Witold Gnauck, Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung, Frankfurt/Oder

    Frank Golczewski, Universität Hamburg

    Tobias Grill, Ludwig-Maximilians-Universität München

    Hanno Gundert, n-Ost Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung, Berlin

    Michael Hagemeister, Ruhr-Universität Bochum

    Steffen Halling, Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin

    Lars Handrich, DIW econ GmbH, Berlin

    Rebecca Harms, Europäisches Parlament, Brüssel/Strasbourg

    Anne Hartmann, Ruhr-Universität Bochum

    Guido Hausmann, Ludwig-Maximilians-Universität München

    Nicolas Hayoz, Universität Fribourg

    Andre Härtel, Friedrich-Schiller-Universität Jena

    Andreas Heinemann-Grüder, Georg-Eckert-Institut, Braunschweig

    Felix Heinert, Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung, Marburg

    Marlene P. Hiller, ehemals Geschichtsmagazin „Damals“, Badenweiler

    Mieste Hotopp-Riecke, Institut für Caucasica-, Tatarica- und Turkestan-Studien, Berlin

    Hubertus Jahn, Universität Cambridge

    Sabine Jenni, Eidgenössische Technische Hochschule Zürich

    Jürgen Jerger, Institut für Ost- und Südosteuropaforschung, Regensburg

    Wilfried Jilge, Universität Leipzig

    Andreas Kappeler, Universität Wien

    Walter Kaufmann, Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin

    Peter Koller, Grüne Osteuropa-Plattform Berlin

    Miriam Kosmehl, Friedrich-Naumann-Stiftung, Kiew

    Irma Kreiten, ehemals Eberhard-Karls-Universität Tübingen

    Katharina Kucher, Eberhard-Karls-Universität Tübingen

    Sergey Lagodinsky, Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin

    Nico Lange, Konrad-Adenauer-Stiftung, Berlin

    Manuel Leppert, Stiftung Ettersberg, Weimar

    Markus Löning, Liberal International, Berlin

    Heinz-Dietrich Löwe, ehemals Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

    Otto Luchterhandt, ehemals Universität Hamburg

    Marian Luschnat, Universität Hamburg

    Markus Lux, Robert Bosch Stiftung, Stuttgart

    Martin Malek, Landesverteidigungsakademie Wien

    Markus Mathyl, Institut für Ost- und Südosteuropaforschung, Regensburg

    Markus Meckel, Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Berlin

    Stefan Melle, Deutsch-Russischer Austausch, Berlin

    Jakob Mischke, Westfälische Wilhelms-Universität Münster

    Michael Moser, Universität Wien

    Uwe Neumärker, Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Berlin

    Dietmar Neutatz, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

    Andrej Novak, Grüne Osteuropa-Plattform, Nürnberg

    Ferdinand Pavel, DIW econ GmbH, Berlin

    Christian Pletzing, Academia Baltica, Sankelmark

    Nikolaj Plotnikov, Ruhr-Universität Bochum

    Susanne Pocai, Humboldt-Universität zu Berlin

    Gerd Poppe, ehemals Deutscher Bundestag, Berlin

    Jakob Preuss, Dokumentarfilmer, Berlin

    Detlev Preuße, ehemals Konrad-Adenauer-Stiftung, Sankt Augustin

    Edgar von Radetzky, Memorial Deutschland, Berlin

    Boris Reitschuster, „Focus“, Moskau

    Felix Riefer, Lew Kopelew Forum, Köln

    David Rinnert, Grüne Osteuropa-Plattform, Glasgow

    Stefan Rohdewald, Justus-Liebig-Universität Gießen

    Maren Rohe, Junge Europäische Föderalisten, Bonn

    Heike Roll, Universität Duisburg-Essen

    Erich Röper, Westfälische Wilhelms-Universität Münster

    Claudia Sabic, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/Main

    Manuel Sarrazin, Deutscher Bundestag, Berlin

    Karol Sauerland, Pommersche Akademie Stolpe

    Schamma Schahadat, Eberhard-Karls-Universität Tuebingen

    Stefanie Schiffer, „Kiewer Gespräche“, Berlin

    Judith Schifferle, Philosophicum Basel

    Felix Schimansky-Geyer, Kiewer Mohyla-Akademie

    Frank Schimmelfennig, Eidgenössische Technische Hochschule Zürich

    Karl Schlögel, ehemals Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder

    Carmen Schmidt, Universität zu Köln

    Henrike Schmidt, Freie Universität Berlin

    Winfried Schneider-Deters, ehemals Friedrich-Ebert-Stiftung, Kiew

    Anna Schor-Tschudnowskaja, Sigmund Freud Privat Universität Wien

    Gunda Schumann, Zentrum für Internationale Friedenseinsätze, Berlin

    Christoph Schulz, MitOst Verein für Sprach- und Kulturaustausch in Osteuropa, Berlin

    Werner Schulz, ehemals Europäisches Parlament, Brüssel/Strasbourg

    Diana Siebert, Initiative Demokratische Ukraine, Köln

    Jens Siegert, Heinrich-Böll-Stiftung, Moskau

    Gerhard Simon, ehemals Universität zu Köln

    Susanne Spahn, freie Journalistin, Berlin

    Stephan Stach, Universität Leipzig

    Martin Stein, Freie Universität Berlin

    Kai Struve, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

    Susan Stewart, Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin

    Wolfgang Templin, ehemals Heinrich-Böll-Stiftung, Warschau

    Hartmute Trepper, ehemals Forschungsstelle Osteuropa Bremen

    Stefan Troebst, Universität Leipzig

    Andreas Umland, Institut für Euroatlantische Kooperation, Kiew (Redakteur des Aufrufs)

    Ricarda Vulpius, Ludwig-Maximilians-Universität München

    Bodo Weber, Democratization Policy Council, Berlin

    Elisabeth Weber, Lew Kopelew Forum, Köln

    Tobias Weihmann, Deutsch-Belarusische Gesellschaft, Berlin

    Reinhard Weißhuhn, Robert-Havemann-Gesellschaft, Berlin

    Anna Veronika Wendland, Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung, Marburg

    Martin Schulze Wessel, Ludwig-Maximilians-Universität München

    Jan-Henrik Wiebe, „Thüringische Landeszeitung“, Jena

    Hans-Georg Wieck, ehemals Auswärtiges Amt, Bonn

    Irina Wutsdorff, Eberhard-Karls-Universität Tübingen

    Bernd Wieser, Karl-Franzens-Universität Graz

    Susann Worschech, Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder

    Johann Zajaczkowski, Kiewer Mohyla-Akademie

    Kerstin Zimmer, Philipps-Universität Marburg

    Josephine von Zitzewitz, Universität Cambridge

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