Statistiken haben ihre Knütten – Wer das nicht bedenkt, greift leicht daneben…


Seestadtpresse Bremerhaven – Wie leicht mit Statistiken Schindluder getrieben werden kann, wenn jemand irgendwelche Erfolgsmeldungen in die Welt hinaus trompeten will, illustriert wieder einmal sehr schön Paul M. Schröder vom >>>BIAJ in einer Pressemitteilung vom 15. Januar 2013.

So wurde kürzlich in allen möglichen Medien die gestiegene Frauenerwerbsquote in Deutschland gelobt und gefeiert. Allerdings – so erläutert Schröder – werden in dieser Quote auch die erwerbslosen Frauen mitgezählt. Das bedeutet, dass diese spezielle Quote auch dadurch steigen kann, dass die Zahl der erwerbslosen Frauen größer wird.

Das kann eigentlich nicht als besonderer Erfolg gefeiert werden – oder?

Was die medialen Lobpreiser offensichtlich im Kopf hatten, ist Erwerbstätigenquote. Auch die Erwerbstätigenqoute der Frauen ist in Deutschland größer geworden, allerdings in entscheidendem Maße durch Teilzeit. Von 2000 bis 2011 stieg die Zahl der erwerbstätigen Frauen in Teilzeit um 2,2 Millionen auf über 8,1 Millionen. Das ist ein Anstieg um knapp 37 Prozent.

Die Zahl der erwerbstätigen Frauen in Vollzeit stieg in diesem Zeitraum fast überhaupt nicht – nämlich um magere 0,7 Prozent.

Statistiken müssen immer sorgfältig gelesen und interpretiert werden. Das BIAJ gibt >>>auf seiner Webseite stets anregende Hinweise.

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