Der lügenhafte Eiertanz zum Durchdrücken des Bremerhavener Hafentunnels geht weiter – Nachweislich falsche Prognosen bilden weiterhin die Grundlage der Planung…


Seestadtpresse Bremerhaven – „Zahlenabweichungen beim Hafentunnel“ und „Ungereimtheiten“ meldet die Nordsee-Zeitung in ihrer Ausgabe vom 19. Dezember 2012 reichlich flau und zurückhaltend. Die Grünen wollten wissen, „warum die in den Prognosen vohergesagten Zahlen über den Anstieg des Schwerlastverkehrs auf der Cherbourger Straße mit den tatsächlichen Zahlen nicht übereinstimmen“, ist in der NZ zu lesen.

Und dann noch: „Wie es heißt, gibt es erhebliche Abweichungen.

Warum dieser verbale Eiertanz? Wie in der >>>Seestadtpresse vom 18. Oktober 2012 zusammengefasst, wurden laut Nordsee-Zeitung im Mai 2012 „bis zu 2200 Lkw“ gemessen, während 3900 Lkw prognostiziert worden waren. Was soll da die Floskel „wie es heißt“?

In der >>>Seestadtpresse vom 10. Juli 2012 wurde noch einmal daran erinnert, dass dieses Spiel mit falschen Prognosen (und in Bremerhaven dann auch noch zielgerichtet unterschlagenen Messergebnissen!) üblich ist, wenn es um das Durchdrücken solcher Großprojekte geht. Warum werden nicht endlich Informationen aus anderen vergleichbaren Projekten herangezogen, die in Form einer „Referenzklassenprognose“ zusammenzufassen sind?

Und noch ein Zitat aus diesem Text: „Dass solche Monster-Projekte gleichzeitig den Spardruck auf die öffentlichen Haushalte erhöhen und daher mitverantwortlich sind beispielsweise für die schlechten Unterrichtsbedingungen in unseren Schulen, sei nur noch einmal am Rande in Erinnerung gerufen.“

Ich fürchte, dass die Grünen dem Druck nicht standhalten und das Projekt im Januar endgültig eine der letzten formalen Hürden überwindet.

Eine Antwort zu Der lügenhafte Eiertanz zum Durchdrücken des Bremerhavener Hafentunnels geht weiter – Nachweislich falsche Prognosen bilden weiterhin die Grundlage der Planung…

  1. Exilant sagt:

    Die Stadt und das Land pfeifen aus dem letzten Loch, trotzdem bauen als hätte man Geld wie nichts Gutes.

    Aber man möchte ja Hamburg und Berlin im Geldverbrennen in nichts nachstehen…

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