Neues buntes Leben am Spadener See entwickelt seine Spielregeln – Manches ist offensichtlich noch im Fluss…


Seestadtpresse Bremerhaven – Wer an den vergangenen Schönwetter-Tagen am Spadener See gewesen ist, fühlt sich in die Zeiten vor mehr als zehn Jahren zurückversetzt: An den unterschiedlichen Strandabschnitten buntes und entspanntes Leben unter Beteiligung aller Altersgruppen. Besonders auffällig sind die vielen hundert jungen Leute, die sich in Gruppen am Wasser vergnügen – nach unseren Beobachtungen übrigens in erfreulich lockerer Stimmung und ohne Aggressivitäten.

Die Gebäude der Gastronomie am Spadener See sind wieder schön weiß gestrichen. Es gibt ein erstes Angebot an Verkaufsständen mit Pommes Frites, Getränken und Eis. Aber es gibt sicherlich noch deutliche Ausweitungsmöglichkeiten.

Das neu entstandene bunte Treiben am Spadener See ruft noch einmal die Dämlichkeit unserer Polit-Akteure in Erinnerung, die mit dem Verkauf des gesamten Geländes an den offensichtlich etwas einfältigen Kaufmann Dittmann all diesen sommerlichen Vergnügungen am Wasser ein abruptes Ende bereiteten. Nach Dittmanns Pleite-Strategie mit jahrelanger Absperrung des Sees ist jetzt immerhin eine Wende zum Besseren eingetreten.

Auffällig ist zur Zeit allerdings noch ein gewisser Wildwuchs bei den Gewohnheiten der Besucherscharen. Das hat den Vorteil, dass sich die Interessen erst einmal sortieren können. So scheinen sich beispielsweise am nördlichen Ende des Seeufers vorrangig etwas ältere Menschen anzusiedeln, während das südliche Ende (bei der Gastronomie) von den jüngeren bevorzugt wird. Allerdings bleibt die Mischung der Altersgruppen erhalten.

Ungewohnt ist der Pkw-Parkplatz auf dem Gelände am See, aber er scheint sich zu bewähren, weil so die Wege zum Wasser deutlich kürzer geworden sind als vorher. Sicherlich einzuschränken ist das Befahren des Seeufers mit Mopeds und Motorrädern, die auch zwischendurch mal für kleinere „Ausflüge“ bis ans südliche Ende des Seegrundstücks unterwegs sind. Auch die gelegentlich leider nicht zu überhörende Musik sollte unserer Meinung nach entschlossen ausgeknipst werden.

Nach unserer Einschätzung ist übrigens der jetzige Mann am Eingang zum See (in der Mitte bei der früheren Surf-Schule) ein großer Gewinn für die Atmosphäre am Spadener See. Unaufgeregt, mit Augenmaß und mit sehr persönlicher Kontaktaufnahme dirigiert er gemeinsam mit anderen den Zustrom der Besucherinnen und Besucher und sorgt für gute Stimmung.

Die Anfänge des sommerlichen Hochbetriebs sind also erfolgreich bewältigt. Jetzt sollte es weitergehen – wie von Jens Grotelüschen im Vorfeld angekündigt und versprochen.

Eine Antwort zu Neues buntes Leben am Spadener See entwickelt seine Spielregeln – Manches ist offensichtlich noch im Fluss…

  1. I. Köhler sagt:

    Gibt es denn für 2014 etwas Neues?
    Grotelüschen Havenland ist ja auch wieder raus.

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