Nordsee-Zeitung befeuert neuartigen „Gewerkschaftskrieg“ – Interessante Art der Dienstleistung…


Seestadtpresse Bremerhaven – Mit dem Befeuern eines eigenartigen „Gewerkschaftskriegs“ greift die Nordsee-Zeitung gegenwärtig kleineren Gewerkschaften kräftig unter die Arme, die sich als Mini-Konkurrenten zur großen Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di profilieren möchten.

Hier geht es um die Förderung der >>>„Komba“ unter den Fittichen des Deutschen Beamtenbunds, zuvor war die Förderung der kleinen „Fachgewerkschaft deutsche Seehäfen“ namens >>>„contterm“ an der Reihe.

Nordsee-Zeitung vom 23. Februar 2012

Die Nordsee-Zeitung haut sich auf diese Weise für eine kleine Gewerkschaft im konservativen Deutschen Beamtenbund in die Bresche, die aktuell leicht  erkennbar mit einer „Haudruff-Strategie“ neue Mitglieder werben und als Konkurrenz zu Ver.di Flagge zeigen möchte.

Das passt dem bekannten konservativen NZ-Haudruff ebenso leicht erkennbar in den Kram, und er darf den Unsinn vom „Gewerkschaftskrieg“ sogar auf Seite 1 der Nordsee-Zeitung in die Welt trompeten.

Wenn nun aber jegliche Konkurrenz zum Krieg erklärt wird, dann dürfen wir gespannt sein, wann der NZ-Haudruff beispielsweise auch noch über einen Bremerhavener „Pressekrieg“ berichtet. Schließlich bemüht sich doch auch der Weser-Kurier aktuell darum, in Konkurrenz zur Nordsee-Zeitung mehr Leserinnen und Leser in Bremerhaven zu bekommen.

Na klar, der Weser-Kurier hat in Bremerhaven eine sehr viel kleinere Leserschaft als die Nordsee-Zeitung. Aber das ist schließlich bei der Komba im Vergleich zu Ver.di auch nicht viel anders – und trotzdem lässt die NZ munter die Kriegsmetaphernfahne im Winde flattern…

Das Lokal-Kriegerische scheint der Nordsee-Zeitung ohnehin ganz besonders am Herzen zu liegen – der „Krieg der Welten“ wird ja auch noch ausgefochten…

Noch eine Anmerkung: „Der Spiegel“ erwähnte in der Online-Ausgabe vom 4. August 2008 eine Einschätzung der seinerzeit schon wachsenden Gewerkschafts-Vielfalt. „Auch für die Arbeitnehmer sind die neuen Mini-Gewerkschaften nicht unbedingt ein Segen“, stellte der „Spiegel“ fest und zitierte den Hamburger Arbeitsrechtler Ulrich Zachert mit der Bemerkung „Wenn jede Beschäftigtengruppe für sich kämpft und Solidarität kaum noch eine Rolle spielt, haben die Schwachen automatisch das Nachsehen.“

Ob der konservativen Redaktion der Nordsee-Zeitung eine solche konservative Aufsplitterungsstrategie bei den Gewerkschaften tatsächlich so sehr am Herzen liegt?

Eine Antwort zu Nordsee-Zeitung befeuert neuartigen „Gewerkschaftskrieg“ – Interessante Art der Dienstleistung…

  1. Exilant sagt:

    Es ist ein quasi Privatkrieg zwischen CDU und SPD, in Personen Karsten Behrenwald und Thorsten Raschen.

    Nachdem Behrenwald die Grünen, die ihn kurz vor der Wahl mit Personal.aktiv am wickel hatten, bereits durch liebsamer Vertreter ersetzt hat, hat er jetzt wohl die CDU am Hals, die sich um so lieber um die Sozis kümmert, nachdem sie von den Sozis vorgeführt wurden.

    Lang lebe der Filz.

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