Weg am Deich für behinderte Menschen unpassierbar – Behörde will nicht mal an eine Veränderung denken…


Seestadtpresse Bremerhaven – Mit gut einem Vierteljahr Verspätung ist auch die Nordsee-Zeitung auf die Probleme für behinderte Menschen auf dem Weg am Deichfuß zwischen Weddewarden und Wremen aufmerksam geworden – >>>mein Text darüber ist bereits am 3. September 2011 erschienen.

Mit Erstaunen nehme ich allerdings zur Kenntnis, dass sich die Nordsee-Zeitung mit geradezu unverschämten Auskünften der zuständigen Behörden zufrieden gibt.

Dass auf diesem „sehr gerne touristisch genutzten“ (!) Deichverteidigungsweg auch Rollstuhlfahrer und Leute mit Kinderwagen unterwegs sein könnten, hatten die Mitarbeiter des Deichverbands überhaupt nicht im Kopf. An diesen Personenkreis habe man „bei der Auftragsvergabe nicht gedacht, sondern den Schutz der Uferkante und des Deichvorlands berücksichtigt“, lautete die kuriose Auskunft. An eine Veränderung der unerträglichen Benachteiligung der Behinderten sei nicht zu denken.

Die Erfahrungen zeigen allerdings, dass andernorts die beiden Nutzungen Deichschutz und Erholung problemlos unter einen Hut gebracht werden können. Es gibt beispielsweise Klapptüren, die mit einem Handgriff für freie Bahn sorgen.

Wenn das hier angeblich nicht geht, dann sollte der Druck auf die zuständige Behörde erhöht werden, meine ich. Schließlich ist die komplizierte Treppenkonstruktion mit Sicherheit nicht einmal billiger als eine Klapptür…

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