Berichtet die Nordsee-Zeitung nicht mehr über die „Solidarische Hilfe“? – Merkwürdige Auskunft der NZ an einen Leser…


Seestadtpresse Bremerhaven – Die Nordsee-Zeitung (NZ) scheint die wichtige Bremerhavener Sozialberatung „Solidarische Hilfe“ bereits abgehakt zu haben. Aber vielleicht handelt es sich nur um ein Missverständnis, das die NZ durch verändertes Handeln leicht aus der Welt schaffen könnte.

Ein Leser erhielt jedenfalls nach Informationen der Seestadtpresse auf seine Frage, warum denn die Nordsee-Zeitung zum Thema Solidarische Hilfe keine Leserbriefe veröffentliche, die knappe Antwort der Redaktion: „Leider veröffentlichen wir zum Thema ‚Solidarische Hilfe‘ keine Leserbriefe.“

 

Zur Information: Die per e-Mail übermittelte Auskunft der Nordsee-Zeitung sah so aus (alle Namen erscheinen als „xxx“):

Von: xxxl@nordsee-zeitung.de [mailto:xxx@nordsee-zeitung.de]
Gesendet: Freitag, 27. Mai 2011 11:35
An: xxx@onlinehome.de
Betreff: AW: Nachricht durch Formular: Kontakt zur NORDSEE-ZEITUNG

Sehr geehrter Herr xxx.,

vielen Dank für Ihre Zuschrift. Leider veröffentlichen wir zum Thema „Solidarische Hilfe“ keine Leserbriefe.

Mit freundlichen Grüßen

i. A. xxx

– Sekretariat –

 

Die Reaktion des NZ-Lesers:

Sehr geehrte Frau xxx.,

können Sie mir bitte beantworten weshalb Sie zum Thema „Solidarische Hilfe“ keine Leserbriefe veröffentlichen?

Ich verstehe Ihre Reaktion nicht. Wenn nicht die NZ als einzige Zeitung in Bremerhaven für solche wichtigen Fragen im sozialen Bereich ein Forum bietet, wer dann?

Mit freundlichen Grüßen

xxx

4 Antworten zu Berichtet die Nordsee-Zeitung nicht mehr über die „Solidarische Hilfe“? – Merkwürdige Auskunft der NZ an einen Leser…

  1. christian peters sagt:

    Ja, die Redaktion der NZ nimmt sich die Freiheit, Leserbriefe zu bestimmten Themen oder von bestimmten Personen NICHT zu veröffentlichen. Man kann natürlich die Frage stellen, warum bestimmte Themen oder Personen auffällig schnell in diesem „Filter“ landen – aber was soll das bringen? Die NZ hat hier das Monopol und die Redaktion scheint das auch so zu leben.

    • Zolkowski sagt:

      Soweit stimme ich zu: Die NZ hat in Bremerhaven ein Monopol.

      Das gilt allerdings nur für den gedruckten Zeitungsmarkt. Und in Zeiten des Internets gibt es zumindest kleine Korrekturmöglichkeiten, an denen auch eine Zeitung mit Monopol nicht dauerhaft vorbei kommt. Irgendwann fallen den Leuten allzu große Einseitigkeiten und Willkürlichkeiten auf.

      Das hoffe ich zumindest.

  2. Kock sagt:

    Bei der NZ bestimmt allein die Herausgeberin, was gedruckt wird und was nicht. Und das von ihr abhängige Personal wird sich hüten, gegen ihre Befehle zu verstossen.
    Übrigens antworten die Redakteure auch nicht mehr auf meine Beschwerden über Fehler in ihren Berichten, ein netter Herr hat meine E-Mail sogar ungelesen gelöscht.
    Ich kann nur alle Leser auffordern, sich bei offensichtlichen Fehlern bei der NZ zu beschweren und eine Richtigstellung zu fordern.

  3. Peter Meyer sagt:

    Ich bin nun 51 Jahre alt und Zeit meines Lebens ohne dieses Schmierblatt ausgekommen. Auch ich habe, was das Abdrucken von Leserbriefen anbelangt, nur schlechte Erfahrungen gemacht. Irgendwann gab ich es auf.
    Ich kann nur jedem raten, sich für den horrenden Preis lieber eine Flatrate zuzulegen. Da hat man wesentlich mehr davon.
    Da man bei Beschwerden nur auf taube Ohren stößt, wäre die logische Konsequenz, das Abo zu kündigen. Eine andere Sprache verstehen die eh nicht. Aber das wird wohl nicht passieren, weil viele Leute entweder aus Gewohnheit zur NZ greifen, oder, weil sie sonst nicht mehr wissen, wer denn gestorben ist.

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