Austritt von Mark Ella aus der Bremerhavener FDP – Hintergründe der NZ-Kampagne werden deutlicher…


Seestadtpresse Bremerhaven – Nach dem Austritt des Stadtverordneten Mark Ella aus der Bremerhavener FDP wird langsam etwas deutlicher, vor welchen politischen Karren sich die Nordsee-Zeitung mit ihrer jüngsten Kampagne gespannt hat.

Aufschlussreich ist in diesem Zusammenhang der Offene Brief, in dem Mark Ella seinen Austritt aus der FDP begründet.

Ella verweist ausdrücklich auf „die politische Berichterstattung der letzten Tage und Wochen“ und hebt hervor, dass sich seiner Meinung nach „die Partei vor Ort mit ihrer modernen Programmatik, mit libertären, sozialen, ökologischen und zutiefst direktdemokratischen Prinzipien nicht genügend vom allgemeinen Bild der FDP in den Köpfen der Menschen absetzen konnte“.

Das „Label FDP“ werde nicht mehr mit den positiven Seiten der „liberalen Idee als solcher“ in Verbindung gebracht.

Durch die Handlungen der Bundes- und Landes-FDP seien Vorurteile in der Bevölkerung bestätigt worden. Dies habe für die Bremerhavener FDP ein „Glaubwürdigkeitsproblem“ entstehen lassen.

Die FDP werde „als weitgehend unpolitische Partei eingestuft, die eine bestimmte Klientel befriedigt…“. Zwar habe die Bremerhavener FDP versucht, sich von dieser Art der Wahrnehmung zu distanzieren, aber das sei offensichtlich nicht in ausreichendem Maße gelungen.

Vor diesem Hintergrund erklärt Mark Ella seinen Austritt aus der FDP. „Ich denke ich reagiere damit gebührend auf den Wählerwillen und werde zukünftig als parteiloser ehrenamtlicher Stadtverordneter die liberale Fahne hochhalten“, erklärt Ella.

Vielleicht erinnert sich der eine und die andere an die Frage, die im Zusammenhang mit dem Beschuss der „seltsamen Fraktion“ (NZ) im Kommentar der Nordsee-Zeitung vom 30. Juni 2011 formuliert wurde: „Kann die FDP mit denjenigen, die das vermurkst haben, einfach weitermachen?“

Die Nordsee-Zeitung hat jedenfalls die Kreise in der FDP gestärkt, die mit der weniger neoliberalen Ausrichtung der Liberalen nicht einverstanden waren.

In der angesteuerten „Bremerhaven-Fraktion“ wären diese sozialliberalen Akzente mit Sicherheit verstärkt worden. Nach dem heftigen Beschuss dieses Versuchs durch die NZ ist zumindest diese Veränderung vorerst gestoppt worden.

Wie wenig aufregend im Übrigen solche „seltsamen Fraktionen“ tatsächlich sind, berichtet die Nordsee-Zeitung selbst am 6. Juli 2011. Da wird der Stadtverordnetenvorsteher mit der Bemerkung zitiert: „In Niedersachsen sind solche Zusammenschlüsse auf kommunaler Ebene durchaus üblich.“

Aber das hat die Nordsee-Zeitung von Anfang an nicht interessiert, weil es erkennbar um etwas ganz Anderes ging…

Eine Antwort zu Austritt von Mark Ella aus der Bremerhavener FDP – Hintergründe der NZ-Kampagne werden deutlicher…

  1. Thorsten Ossenfort sagt:

    Das Herr Ella aus der FDP ausgetreten ist, zeigt meiner Meihnung nach Rückrad. Denn wer sich das Wahlprogramm der FDP in Bremerhaven ansieht der wird sehen das dieses sehr wenig mit der Bundes FDP gemeinsam hat. Das sollte auch endlich das Propaganda Blatt Nordsee-Zeitung zur kentniss nehmen.

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