Sonntagsjournal berichtet über Harry-Bohnsack-Preis, während Nordsee-Zeitung weiter verwirrt schweigt…


Seestadtpresse Bremerhaven – Nachdem das Bremerhavener Sonntagsjournal am 15. Mai 2011 ordnungsgemäß und sachlich über die Verleihung des Harry-Bohnsack-Preises berichtet hat, wird das verwirrte Schweigen der Nordsee-Zeitung immer peinlicher.

Immerhin geht es um ein Ereignis mit rund 150 Gästen, das jetzt in der Nordsee-Zeitung vollständig verschwiegen wird, während das Blatt in den vergangenen Jahren stets ausführlich über Veranstaltung und Preisträger berichtete.

Es gibt wegen dieses Verhaltens der Nordsee-Zeitung bereits eine Reihe von Protesten, darunter einen Offenen Brief von Michael Frost und Klaus Tietz.

Der letzte Absatz dieses Protestbriefs an die Redaktion der Nordsee-Zeitung:

„Vielleicht denken Sie nochmals darüber nach: Für wen ist Ihre Zeitung – für die Verlegerin oder für die Leser? Und: Welche Leser hoffen Sie, künftig noch erreichen zu können?

Sie stehen vor dem Problem sinkender Auflagenzahlen und einer mächtigen und qualitativ immer hochwertigeren Gratis-Konkurrenz aus dem Internet. Die Zeitungen werden sterben – nicht morgen, aber übermorgen, sagte übrigens der Laudator von Herrn Kolze, aber das wollte am Donnerstag keiner Ihrer Redakteure hören.

Wir befürchten, dass Sie Ihren Niedergang in dieser Woche ein wenig beschleunigt haben – ganz ohne Not. Unsere Distanz zu Ihnen ist jedenfalls größer geworden, als wir anfangs dachten. Nun ist es an Ihnen, uns zu signalisieren, ob Ihnen noch an uns gelegen ist. Bitte nicht durch einen floskelhaften Antwortbrief, sondern durch eine kontroverse, provokante, (selbst)kritische – sprich: lesenswerte – Zeitung.“ (Hervorhebungen DK)

Der gesamte Text des Offenen Briefes kann unter der e-Mail-Adresse abc@seestadtpresse.de angefordert werden.

Eine Antwort zu Sonntagsjournal berichtet über Harry-Bohnsack-Preis, während Nordsee-Zeitung weiter verwirrt schweigt…

  1. Klaus Görke sagt:

    … es geht ja nicht nur um die tägliche Missachtung der Leser/innen durch die Verlegerin. Es geht auch um die Missachtung der Redaktion, – mindestens einiger Redakteure. Sie würden sicher auch lieber eine andere, bessere Lokalzeitung machen.Das unterstelle ich mal einfach.
    K.G.

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